Von Roe über Casey zu Dobbs

Schwangerschaftsabbrüche im Verfassungsrecht der USA

Autor/innen

  • Raphaela Cueni Universität Basel

DOI:

https://doi.org/10.5281/zenodo.6882453

Schlagworte:

Schwangerschaftsabbrüche, Recht auf Abtreibung, Roe v. Wade, Planned Parenthood v. Casey, Dobbs v. Jackson Women's Health Organization, Verfassungsrecht, Supreme Court, USA, Persönlichkeitsrechte, Legal Gender Studies, cognitio, F.Ius

Abstract

Die US-amerikanische Rechtsprechung schützte während beinahe 50 Jahren das Recht von Schwangeren, selbstbestimmt über die Fortführung oder den Abbruch ihrer Schwangerschaft zu entscheiden. Während die Rechtsprechung das ungeschriebene Grundrecht in einer Vielzahl von Fällen bestätigte, konkretisierte und damit verfestigte, war die Garantie bereits seit Beginn ihrer Anerkennung immer wieder Angriffen und Einschränkungen ausgesetzt und wurde im Juni 2022 schliesslich durch den U.S. Supreme Court verworfen. Dieser Beitrag zeigt die Entwicklung der Rechtsprechung und der Rechtslage der letzten 50 Jahre auf und skizziert Konsequenzen des Urteils in Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization.

Veröffentlicht

2022-08-11 — aktualisiert am 2022-08-12

Zitationsvorschlag

Cueni, R. (2022) „Von Roe über Casey zu Dobbs: Schwangerschaftsabbrüche im Verfassungsrecht der USA“, cognitio – studentisches Forum für Recht und Gesellschaft. doi: 10.5281/zenodo.6882453.

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Rubrik

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