Neue Publikation

Rechtspersönlichkeit für Künstliche Intelligenz?

von Carolin Kemper

Seit LAWRENCE B. SOLUMs Aufsatz Legal Personhood for Artificial Intelligences von 1992 wird rege diskutiert, ob bzw. ab wann digitale Agenten Rechtspersönlichkeit erhalten sollen. Die entscheidende Frage ist, wann digitale Agenten zur Teilnahme am Rechtsverkehr fähig sind. In diesem Beitrag soll untersucht werden, ob Agenten, die auf der Technologie der Künstlichen Neuronalen Netzen basieren, „autonom genug“ sind, um als Rechtsperson handeln zu können.

New Publication

The Google Books Case

An Insight into the Emerging Trends in Digital Copyright Law

by Bhavik Shukla

Copyright law across the globe has been severely impacted due to the emergence and the widespread application of the Internet in almost all media. The law in its traditional form has tried to adapt and equip itself with the challenges posed by such contemporary technologies but success still seems far away. This paper seeks to identify the emerging trends in copyright law through the lens of the Google Books Case, in order to ascertain the major changes, which the Internet has summoned.

Neue Publikation

Die Steuerungskrise des Rechts und die Prozeduralisierung

von Xavier Grivel

Seit dem Übergang vom Sozialstaat zum Präventionsstaat im 20. Jahrhundert sieht sich das Recht neuen Anforderungen ausgesetzt, für welche seine bisherigen Regulierungs-mechanismen kaum noch ausreichen; es lässt sich eine sogenannte Steuerungskrise beobachten. Verschiedene Lösungsansätze werden vorgeschlagen, um diese Krise zu bewältigen, unter welchen derjenige der Prozeduralisierung eine besondere Erwähnung verdient. Ein Beispiel derartiger Prozeduralisierung lässt sich im schweizerischen Aktienrecht finden.

 

Jetzt drauflos schreiben!

Nun ist es endlich soweit – die Richtlinie für Autorinnen und Autoren sowie die Formatvorlage für dein Paper sind erstellt.

Die Richtlinie enthält wegweisende Angaben wie der Aufsatz aufgebaut sein sollte und beantwortet unter anderem Fragen bezüglich Umfang und Zitierweise.

Mit der Formatvorlage wird dein Paper sogleich im richtigen cognitio-Layout erscheinen und überdies enthält die Vorlage viele wertvolle Hilfestellungen für das korrekte Zitieren.

Unser erster Call for Abstract

Krisen sind allgegenwärtig – das merken wir nicht nur, wenn wir uns aktuelle Nachrichten ansehen: Humanitäre Krisen und Kriege, Finanzkrise, Krise in der Beziehung der Schweiz-EU, Klima-Katastrophe etc. Hinter allen diesen Schlagzeilen verbirgt sich auch ein Vorwurf an das Recht…

Es ist nun soweit – du kannst deine Gedanken zum Thema «Krise des Rechts» formulieren und dein Abstract einreichen.

Was ein Abstract alles umfassen soll, erfährst du hier.

 

Gründungsapéro cognitio

Vorstellung des Projekts „cognitio – studentisches Forum für Recht & Gesellschaft“

Datum: 1. Mai 2018
Zeit: 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort: Foyer Universität Luzern

Anlässlich der Neugründung unserer Zeitschrift cognitio – studentisches Forum für Recht und Gesellschaft – ist es uns eine Freude, Euch und Sie am 1. Mai 2018, um 16.00 Uhr in das Foyer der Universität Luzern einzuladen.

Bei einem Apéro möchten wir unser Projekt vorstellen, mit Euch und Ihnen ins Gespräch kommen und einen ersten Diskurs anregen.

Vorweg sei bereits verraten: Es geht um die Förderung von Studierenden, ihrer Schreibkompetenz, das Heranführen an den wissenschaftlichen Publikationsprozess und den kritischen Austausch auf Studierendenebene.

Um Anmeldung wird gebeten: redaktion@cognitio-zeitschrift.ch oder via Facebook

 

Tagungshinweis: „Neues Forum Grundlagen“

Nach der erfolgreichen Lancierung des «Neuen Forums Grundlagen» (NFG) im letzten Jahr, freuen wir uns, auf unsere zweite Tagung vom Do, 03. Mai 2018 bis Fr, 04. Mai 2018 an der Universität Luzern hinzuweisen. Die Tagung soll erneut die Gelegenheit bieten, sich ungezwungen über Dissertationsthemen, Entwicklungen im Rechtsbereich und gesellschaftliche Herausforderungen auszutauschen.

Die diesjährige Konferenz steht dabei unter der Leitfrage «Scheitern des Rechts?». Droht das Recht im Hinblick auf anstehende Herausforderungen zu scheitern? Gibt es rechtshistorische Beispiele für ein „gescheitertes“ Recht bzw. eine „gescheiterte“ Justiz? Ist ein „Scheitern des Rechts“ generell negativ zu bewerten? Schliesslich ergibt sich daraus auch Möglichkeiten des Neuanfangs, der Neuausrichtung oder Umstrukturierung des Rechts.

Aus einer juristischen Grundlagenperspektive gibt es somit vielfältige Ansatzpunkte, unter denen ein „Scheitern des Rechts“ hinterfragt werden kann. Mögliche Themenfelder liegen hierbei im digitalen-, biotechnologischen-, staatlichen- oder gesellschaftlichen Bereich. Auch die Justiz als Institution ist häufig mit dem Vorwurf des Scheiterns konfrontiert. Etwa bei der zunehmenden Vorverlagerung des Strafrechts oder der zunehmenden Forderung nach alternativen Streitbeilegungsmechanismen. Folglich wäre auch zu fragen, wie innerhalb der Justiz oder anderen juristischen Berufsfeldern mit Fehlern umgegangen wird (z.B. Justizirrtum)?

Diese und weitere Fragen sollen aus rechtlicher Sicht behandelt werden. WissenschaftlerInnen aus anderen Fachbereichen sind ebenso herzlich willkommen. Wir freuen uns über kurze Abstracts (max. 300 Wörter) bis zum 30. März 2018 per E-Mail an silvan.schenkel@unilu.ch. Eine Anmeldung als ZuhörerIn ist hingegen bis Anfang April möglich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Zahl der Teilnehmer und der Vortragenden ist begrenzt. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Für Vortragende ist ein Reisekostenzuschuss in Höhe von maximal 200 CHF sichergestellt. Dankenswerterweise wird die Tagung auch diesmal vom Institut lucernaiuris finanziell unterstützt und ermöglicht. Eine Publikation ausgewählter Paper ist angedacht.

Wir freuen uns über eure Beiträge!

Viele Grüsse aus Luzern

Die Grundlagendoktorierenden und –habilitierenden